Palucca-Schule Dresden, 2001


Das städtebauliche Umfeld ist geprägt von einer offenen Bebauung.

Die Erweiterungsbauten fügen sich sensibel in die vorhandene Villenstruktur ein Blick- und Raumbeziehungen werden nicht beeinträchtigt. Die bestehenden Gebäude bleiben unangetastet. Sie verschmelzen mit der Neuplanung zu einer logischen Gebäude- und Raumabfolge, die die bisherige Struktur komplettiert.

Ein weiteres Augenmerk liegt auf dem zu erhaltenden Baumbestand, der den Charakter des Ortes prägt. Für die Module des Neubaus müssen vereinzelt Bäume der Kategorie III weichen.

Die Gebäude des Entwurfes liegen im Bereich der geforderten Höhen.

Der leichte Charakter der Mittelschule und des Internates, bei den Materialen wie Holz und Glas dominieren, bettet sich in die parkartige Anlage des Ortes ein.

Die Gebäudegruppe für die Tanzausbildung rückt mit der Strassenfassade leicht zurück und bietet damit zugleich einen bescheidenen Vorplatz für evtl. stattfindende Veranstaltungen. Zum Garten hin öffnen sich die drei ebenerdig angrenzenden Tanzsäle in den Freibereich zum Garten.