Deutsche Bücherei Leipzig, 2002


Das Entwurfsgebiet wird durch die vorhandenen Bauten der Deutschen Bibliothek aus verschiedenen Epochen geprägt.

Entwurfsidee war es, den bestehenden Bauten ein verbindendes Element anzufügen, das in seiner Form und Materialität eigenständige Akzente setzt.

Der Entwurf gliedert sich im Wesentlichen in zwei Teile. In dem konzipierten Hochhaus befinden sich die Büchermagazine der Deutschen Bücherei Leipzig. Dabei bildet das neue Gebäude ein Pendant zum bestehenden Bücherturm, wirkt aber durch seine Materialität und durch seine zur Straße des 18. Oktober auskragenden Schmalseite als Landmark. In der zweiten Basis befinden sich die Ausstellungsräume des Buchmuseums sowie dazugehörige Folgeeinrichtungen. Den Zugang findet der Besucher von der Straße des 18.Oktobers.

Der geforderte Vortragsbereich erweitert seine Funktionalität. Er wird zum Forum. Eine geneigte Ebene bildet Sitzflächen, die für Lesungen und abendliche Veranstaltungen genutzt werden können und gleichzeitig den Aufgang zur Dachterrasse bilden. Dort wird die Einrichtung eines Lesecafés vorgeschlagen, dass Impulse für das nahegelegene Wohngebiet leisten kann.

Es wurde darauf Wert gelegt, einen Baukörper zu entwerfen, der sich durch seine Kompaktheit einen günstige Energiebilanz auszeichnet und zugleich eine optimale Bewirtschaftung zulässt.